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52. TCM Kongress Rothenburg startet heute online

11. bis 15. Mai: Fort- und Weiterbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin – Angebote zum Mitmachen – Akupunktur – Forschung

Berlin, 11.05.2021 – Heute beginnt der Online-TCM Kongress Rothenburg, der in seiner realen Variante seit 50 Jahren in Rothenburg o.d.T. stattfindet und Jahr für Jahr mehr als 1.000 Teilnehmer:innen aus aller Welt anzieht. Coronabedingt muss er nun bereits zum zweiten Mal online durchgeführt werden. So können alle Referent:innen und Teilnehmer:innen bequem und sicher von zuhause oder aus ihrer Praxis dabei sein und an allen fünf Kongresstagen mehr als 40 teilweise ganztägige Veranstaltungsreihen in parallel stattfindenden Sessions besuchen. Es werden z. B. Kurse, Seminare, Workshops, soziale Events, Taiji zum Mitmachen, ein Online-TCM-Kochkurs zum Mitkochen sowie eine kongressbegleitende Ausstellung angeboten.

Inhaltlich geht es unter dem Leitthema „Ausdrucksformen des Metalls – Haut- und Atemwegserkrankungen mit ihren psychischen und physischen Manifestationen“ um eine Vielzahl von Themen wie Heuschnupfen, Schuppenflechte oder Asthma Bronchiale und ihre Diagnostik und Therapie mit den Methoden der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Weitere Themenfelder sind z. B. Demenz und Covid-19 oder die Behandlung von Unfruchtbarkeit und pandemiebedingten Schlafstörungen. Zudem werden zu den Bereichen Kinderheilkunde, Westliche Kräuter, Fertilität, Integrative Ernährungstherapie und TCM-Forschung sogenannte Thementage angeboten, die sich umfassend und aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit ihrem jeweiligen Thema befassen.

Hochkarätige Fort- und Weiterbildung mit international renommierten Referenten

Dem Veranstalter, der AGTCM, ist es wieder gelungen, national und international renommierte Referent:innen für den Kongress zu gewinnen. „Es macht für viele unserer Teilnehmer:innen den Reiz des Kongresses aus, von diesen Persönlichkeiten zu lernen, neueste Erkenntnisse und langjährige Erfahrungen kennenzulernen und mit ihnen in den Austausch gehen zu können,“ berichtet Kongressleiterin Julia Stier. Dr. Martina Bögel-Witt, 1. Vorsitzende der AGTCM, ergänzt: „Für TCM-Therapeut:innen aus Deutschland und vielen anderen Ländern ist unser Kongress ein wichtiges Element der fachlichen Fort- und Weiterbildung. Denn er ist von vielen europäischen TCM- und Akupunktur-Fachgesellschaften, dem Bund Deutscher Heilpraktiker sowie dem American Board of Oriental Reproductive Medicine für den Erwerb von Fortbildungspunkten zertifiziert.“ Der TCM Kongress Rothenburg gilt als größter und renommiertester Kongress zur Traditionellen Chinesischen Medizin in der westlichen Welt.

Kurse zum Mitmachen: Taiji und Kochkurs

Unter der Überschrift „Medizin im Kochtopf“ bietet die Hamburger Dozentin für TCM-Ernährungslehre, Charlotte Sachter, einen ganztägigen Online-Live-Kochkurs, bei dem die Teilnehmer:innen angeleitet werden, zuhause gleich mitzukochen. Die Ernährungstherapie gehört zu den fünf Säulen der TCM und hat eine lange Tradition. Mit einer individuell abgestimmten Ernährung können – so die TCM – bestehende Erkrankungen behandelt und das Entstehen von Krankheiten vermieden werden. Ernährungsempfehlungen werden – wie alle TCM-Anwendungen – immer auf die spezifischen Gegebenheiten der jeweiligen Person zugeschnitten.

Beim Kochkurs während des Kongresses geht es um Rezepte bei Erkältungskrankheiten. Sie werden auf der Basis der beiden großen Heilspeisen der TCM, dem Congee und den Kraftsuppen, entwickelt. Charlotte Sachter erläutert und demonstriert, welche Wirkungen die vorgestellten Speisen haben, wie sie zubereitet werden und wie sie – individuell angepasst – eingesetzt werden sollen. „Mir ist es besonders wichtig, dass Ernährungsempfehlungen im Alltag auch umsetzbar sind“, erklärt Charlotte Sachter. „Außerdem ist es wichtig, dass die neue Ernährung schmeckt und Fülle vermittelt, anstatt Verzicht. So ist man mit Freude und Genuss dabei.“

Beim täglichen „Taiji am Morgen“ können sich alle Kongressteilnehmer:innen vor ihren Bildschirmen versammeln und gemeinsam mit dem Qi Gong-Meister Lucas Wilkmann den Tag beginnen. Dabei zeigt er langsame und ruhige Bewegungen aus dem Taiji, die einen Energie-Boost für den Kongresstag bringen sollen. Taiji ist eine aus China stammende Bewegungskunst, die die gleichen Wurzeln wie das viel ältere Qi Gong – eine der fünf Säulen der TCM – hat, und Körper und Geist ins Gleichgewicht bringen soll. Beides dient der Kultivierung der Lebensenergie „Qi“.

Die Krankheit flüstert: „Ich bin hier“ – Akupunktur mit Gorô Hasegawa

Bereits im letzten Jahr war der zweitägige Kurs des japanischen Akupunktur-Spezialisten Gorô Hasegawa eines der Highlights des Kongresses. Er leitet u. a. in Osaka Grund- und Meisterkurse und engagiert sich seit einigen Jahren insbesondere in der Aus- und Fortbildung von Therapeut:innen im deutschsprachigen Raum. Gorô Hasegawa hat eine spezielle Methode der Akupunktur entwickelt: Shinkyû - traditionelle japanische Akupunktur und Moxibustion nach der Hasegawa-Methode. Sie soll mit wenigen Nadeln und Moxakegeln größtmögliche Heilerfolge bei Schmerzen und chronischen Erkrankungen bewirken, ist klar strukturiert und leicht erlernbar. Sie umfasst eine sehr genaue Diagnostik, die – so Hasegawa – es ermöglicht, die „Stimmen des Körpers“ wahrzunehmen. Gorô Hasegawa schreibt dazu: „Die Stimme des Körpers führt mich zu den physischen Auffälligkeiten, leitet mich zu der Methode, mit der ich Ihren Körper wieder in den Normalzustand zurückführen kann und lässt mich so die Körperbalance wiederherstellen. Auf diese Weise tritt eine Besserung der Symptome ein.“

Thementag Forschung

Ein weiteres Highlight ist der Thementag Forschung am Freitag unter der Leitung von Dr. Velia Wortman (Ärztliche Leiterin des Kongresses) und Prof. Dr. Florian Beißner (Hannover). Internationale Forscher:innen präsentieren hier ihre Ergebnisse aus der Chinesischen Medizin und der Naturheilkunde: Themen sind z. B. „Chinesische Medizin und Psychotherapie: Eine synergetische Verbindung“ (Florian Beißner), „Den Schmerz wegklopfen – Wie Klopftechniken psychosomatische Symptome von Trauma-Überlebenden lindern können“ (Antonia Pfeiffer), „Behandlung von Unfruchtbarkeit in einer Kohorte von ‘ungünstigen Patienten‘ mit einem integrierten Ansatz von chinesischer Medizin und Psychotherapie“ (Dr. Annemarie Schweizer-Arau). „International wird auch im Bereich der TCM viel geforscht“, berichtet Dr. Martina Bögel-Witt. „Beim Kongress möchten wir dazu einen Einblick geben und aufzeigen, wie groß das Spektrum unserer Medizin ist.“

 

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