TCM Kongress Rothenburg o.d.T.

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Gynäkologie und Andrologie, Fu Qing-zhu: Gynäkologie aus der frühen Qing-Dynastie


Qigong am Morgen

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Rubrik
Morgengruß
Therapiearten
Akupunktur Qi Gong/Taiji
Wann
Donnerstag, 30.05.2019
Uhrzeit
07:45-08:30
Sprache
D [E]
Erfahrungsstufe
alle Erfahrungsstufen
Praxisorientierung
Ist praxisorientiert
 
Legende

Bewege den Körper – beobachte den Weg – reite die Welle

Die langsamen und fließenden Bewegungen im Qigong machen es möglich, die Übungen unmittelbar in die Praxis umzusetzen, und das Wissen über die Meridiane erlaubt es, zu beobachten, was man gerade tut. Gerade Kenner der TCM haben deshalb einen unmittelbaren Zugang zum Qigong. So soll in diesem Jahr die Beobachtung des Geistes und die Lenkung des Qi mittels des Geistes in der Bewegung im Fokus der Morgen- und Abendübungen stehen. Damit verbinden sich die Seelenkräfte Hun (beobachten) und Po (fühlen) und man erfüllt eine wesentliche Anforderung des Übens, die auf die Übereinstimmung der drei Kräfte Jing, Qi und Shen in ihrer Beziehung zu den Fuß- und Fingerspitzen abzielt.

Wie in der Akupunktur der fünf Elemente stehen auch im Qigong die Kräfte Hun und Po für den Ausgleich von Holz und Metall. Doch gibt es nicht nur die körpereigene Zirkulation des Qi im kleinen und großen Kreislauf, sondern auch den Ausgleich zwischen Mensch und Umwelt. Er wird in der Funktionsweise der antiken Punkte beschrieben, die an den Extremitäten mit dem Holz oder Metall beginnen. Anders als im Kreislauf der fünf Elemente arbeitet man im Qigong mit der darunterliegenden zeitlich früheren symmetrischen Struktur des Körpers, bei der die Erde in der Mitte steht.

Da in der menschlichen Entwicklung die drei Dantian mit Bauch, Brust und Kopf zuerst erscheinen, steht der Ausgleich der drei Schätze mit den Seelenkräften Shen, Yi und Zhi (vier Meridiane der 1. Generation) im Zentrum jeder Übung. Vereint man die drei Dantian entlang der vertikalen Achse zu einer Kraft, wird der Körper wie in vorgeburtlicher Zeit zum Gefäß für das ursprüngliche Qi von Himmel und Erde. Dabei bezieht man sich auf den kleinen Kreislauf, der zwischen oben und unten und vorne und hinten verläuft. Hier erfüllt der Dai Mai eine erste, innere Symmetrie zwischen links und rechts, die im rechten Winkel die Vertikale von Chong, Ren und Du Mai verbindet und umfasst. Im großen Kreislauf hingegen sind die sechs Bein-Meridiane mit der vertikalen Ausrichtung verbunden und die sechs Arm-Meridiane stehen für den Austausch mit der Welt.

Doch bestimmte vorgeburtliche Qualitäten betreffen nicht allein den Menschen, sondern jede Erscheinung im Universum, in dem alles der Gravitation unterliegt. So ist auch für den Menschen die primäre Anforderung die Erdung. Dazu braucht es die vier Meridiane der 2. Generation, denn erst dieser Entwicklungsschritt stellt die dafür notwendige Verbindung und Koordination zwischen Kopf und Körper, Becken und Füßen her. Deshalb liegt zu Beginn der Qigong-Praxis der Schwerpunkt auf der Stabilität des unteren Dantian. Doch auch später, bezogen auf den Ausgleich der drei Dantian, steht die untere Kraft im Zentrum der Arbeit mit dem Qi. Denn das untere Dantian ist der Ort, an dem sich das Qi von Himmel und Erde zum Ursprungs-Qi (Yuan-Qi) vereint und von wo aus es im Körper als Anregung aller lebendigen Prozesse agiert.

Entdecken wir unseren Körper immer mehr und beginnen zu laufen, erleben wir, wie man sich abwechselnd auf das eine oder andere Bein verlassen muss. Wir erfahren damit etwas über die Unsicherheit, die mit dem Leben verbunden ist, das Entweder-Oder, das uns zwingt, das eine zu lassen und das andere zu tun. Doch trainiert man im gleichen Moment wesentliche innere Kräfte, wie Wille, Intention, Gleichgewicht und Kraft (Zhi, Yi, Jing). Konfrontiert mit der Dualität des Lebens, schult der Mensch so von früh auf sein Abwehr-Qi (Wei-Qi) und entwickelt sich zu einem selbst-ständigen Wesen.
Ist Aufrichtung dann zur zweiten Natur geworden, tritt der Austausch mit der Welt und der Kontakt mit anderen Menschen in den Vordergrund des Lernens. Vorgeburtlich, wenn sich die Erde noch in der Mitte befindet, spiegelt sich das in der rechtwinkligen Anordnung von Kopf und Brust (vertikal) zu Armen und Beinen (horizontal) wieder. Das zeigen die Vier Bilder (Si Xiang), die auch den inneren Kern des Sechs-Schichten-Modells bilden. Nachgeburtlich sind es die sechs Meridiane der Brust, die es erlauben, den Anderen mit beiden Armen zu umfassen. So braucht es den dritten Entwicklungsschritt, die Aktivierung der zwölf Hauptmeridiane mit der Geburt, dass der Mensch Austausch und Erfüllung in der Welt findet.

Deshalb aktiviert das Qigong in der nachgeburtlichen Welt der Dualität latente, pränatale Fähigkeiten des Menschen. Es nährt das Vertrauen in das eigene Selbst und ermöglicht die exakt gefühlte Unterscheidung zwischen Yin und Yang, oben und unten, vorne und hinten, rechts und links, und fördert so Harmonie und Gleichgewicht. Man erlebt sich selbst als Einheit (Shen) und richtet sich zwischen den erzeugenden Kräften von Himmel und Erde und den gestaltenden Kräften zwischen rechts und links aus und bringt den Körper wieder in Übereinstimmung mit der universellen Ordnung. Dann wird der Atem, und mit ihm das wassergleiche Qi zum Maß aller Dinge. Da der Atem über Ming Men, wo er seinen Ursprung hat, mit dem Bewusstsein des Menschen verbunden ist, kann man bewusst atmend im Innern reisen, wie ein Surfer auf der Welle reitet. Beachtet man das, wird das Qi aller Meridiane frei und ungehindert fließen, und Harmonie und Heilung stellen sich ein.

Anhand von Basis-Übungen aus dem Qigong und einzelnen Übungen aus dem Zyklus der Acht Brokate spüren wir auf diese Weise dem Qi-Fluss in der Bewegung nach. Wir werden einen tieferen Einblick in das Denken der Chinesischen Medizin gewinnen, das so unmittelbar ist, dass wir das in der Welt der zehntausend Dinge meist zu allerletzt erfassen.


Move the body – watch the path – ride the wave

The slow and flowing movements in Qigong make it possible to put the exercises immediately into practice, and the knowledge of the meridians allows observing what one is doing in a specific moment. This is why experts of the TCM have an immediate access to Qigong. Therefore, the observation of the mind, and the guidance of the Qi by means of the mind, will be the focus of the morning and evening exercises this year. If we practice this way, the soul-forces of the Hun (observing) and Po (feeling) will unite, and one fulfills an essential demand of practice, which aims at the alignment of the three treasures Jing, Qi and Shen in relation to the feet- and fingertips.

As in the acupuncture of the five elements, in Qigong the forces Hun and Po represent the balance of Wood and Metal. There is not only the Qi-circulation of the body in the small and large cycle, but also the balance between man and environment, which is described in the functioning of the Ancient Points, that begin at the extremities with Wood or Metal. Unlike the cycle of the Five Elements, Qigong works with the underlying earlier symmetrical structure of the body, in which the earth is still in the center.

Since in human development the three Dantian manifest first with abdomen, chest and head, the balance of the three treasures with the soul-forces Shen, Yi and Zhi (four meridians of the 1st Generation) will be in the center of the exercise. Therefore, if one unites the three Dantian along the vertical axis to one force, the body, as in prenatal times, becomes the vessel for the original Qi of heaven and earth. This refers to the small cycle that runs between top and bottom, front and back. Here the Dai Mai fulfills the inner most symmetry between left and right, that connects and encompasses the vertical of Chong, Ren and Du Mai as a right angle. In the large cycle however, the six meridians of the legs stand for the vertical orientation and the six meridians of the arms stand for the contact with the world.

The prenatal qualities do not only concern human beings, but any appearance in the universe, in which everything is subject to gravitation. Thus, the primary requirement is grounding. This requires the four meridians of the 2nd Generation, for only this step of development establishes the necessary connection and coordination between head and body, pelvis and feet. Therefore, at the beginning of the Qigong practice, the emphasis is on the stability of the lower Dantian. Yet in advanced practice, concerning the balance of the three Dantian, the lower inner force still is at the center of the work with the Qi. For the lower Dantian is the place where the Qi of heaven and earth unite to the original Qi (Yuan-Qi), and from where it acts as a stimulus to all living processes.

If we discover our body more and more and start walking, we experience that we have to rely alternately on one or the other leg. We learn something about the insecurity associated with life and come across the ‘either-or’, that forces us to leave one and to do the other. Still, at the same time we train important internal forces like will, intention, balance and strength (Zhi, Yi, Jing). Confronted with duality, from early age on, man trains his defensive Qi (Wei-Qi) and develop into a self-reliant being.
Has straightening then become the second nature of man, the exchange with the world and contact with other people, become the priority of learning. Prenatal, when the earth is still in the center, this is reflected in the right-angled arrangement of head and chest (vertical) to arms and legs (horizontal), shown by the four images (Si Xiang), which also form the inner core of the six-layer-model. Postnatal, there are the six meridians of the breast, which allow embracing another person with both arms. Thus, it needs the third step of development, the activation of the twelve main meridians via birth, that man can find exchange and fulfillment in the world.

In the postnatal world of duality, Qigong therefore activates latent prenatal qualities.
It nourishes the confidence in one's own self, and enables the exact distinction between Yin and Yang, top and bottom, front and back, right and left and thus promotes harmony and balance. One considers oneself as unity (Shen), and aligns oneself between the generating forces of heaven and earth and the shaping forces between right and left and brings the body back into alignment with the universal order. Then the breath, and with the breath the water-like Qi becomes the measure of all things. Since the breath that originates in Ming Men, is able to connect with the human consciousness, one can breathe and travel inside like a surfer rides the wave. Considering this, the Qi of all meridians will flow freely and unimpeded, and harmony and healing will take place.

Using fundamental exercises from the Qigong and single exercises from the Eight Brocades, we will explore the Qi flow in the movements in this sense. We will gain deeper insight into the thinking of the Chinese Medicine, which is so immediate, that this often is in the world of ten thousand things the last thing we may grasp.
Wie in der Akupunktur der fünf Elemente, stehen auch im Qigong die Kräfte Hun und Po für den Ausgleich von Holz und Metall. Doch gibt es nicht nur die körpereigene Zirkulation des Qi im kleinen und großen Kreislauf, sondern auch den Ausgleich zwischen Mensch und Umwelt, der in der Funktionsweise der Antiken Punkte beschrieben wird, die an den Extremitäten mit dem Holz oder Metall beginnen. Doch anders als im Kreislauf der fünf Elemente, arbeitet man im Qigong mit der darunterliegenden, symmetrischen Struktur des Körpers, bei dem die Erde in der Mitte steht.

Da jedoch in der menschlichen Entwicklung die drei Dantian mit Bauch, Brust und Kopf zuerst erscheinen, steht der Ausgleich der drei Schätze, bewohnt von den Seelenkräften Shen, Yi und Zhi an erster Stelle (vier Meridiane der 1. Generation). Dabei bezieht man sich auf den kleinen Kreislauf, der zwischen oben-unten, vorne-hinten verläuft. Hier ist der Dai Mai die erste horizontale Mitte im Körper, der im rechten Winkel zur Vertikalen von Chong-, Ren- und Du Mai alles verbindet. Im großen Kreislauf hingegen stehen alle Yin- und Yang-Meridiane für die vertikale Ausrichtung, und Arme und Beine für den horizontalen Ausgleich mit der Welt.

Da wir Gestalt gewordene Wesen mit Bauch, Brust und Kopf, zwei Armen und Beinen sind, ist die grundlegende Anforderung in der Übung immer die Erdung. Sie findet ausschließlich über das untere Dantian (Bauch) und die Füße (vier Meridiane der 2. Generation) statt. Alles das können wir, auf Grund vorgeburtlicher Qualitäten präzise in uns wahrnehmen. Dabei betreffen die vorgeburtlichen Qualitäten nicht nur den Menschen selbst, sondern jede Erscheinung im Universum, in dem alles der Gravitation unterliegt. Deshalb nutzt man, unabhängig von der Tradition in jede Übung an erster Stelle Becken, Beine und Füße, und verbindet sich mit der Erde.

Doch wie alles in der Welt der Dinge, kommt die Mitte auch im Menschen zwei Mal vor. Sehen wir den Menschen in seiner Ganzheit, erscheint sie als vertikale Mitte zwischen unten und oben, vorne und hinten, und als horizontale Mitte zwischen rechts und links. Das sichtbare Zeichen dafür ist der Nabel-Knoten. Richten wir uns also übend zwischen den erzeugenden Kräften von Himmel und Erde (vorgeburtliches Qi), und den gestaltenden Kräften zwischen links und rechts (nachgeburtliches Qi) aus, bringen wir den Körper in Übereinstimmung mit der universellen Ordnung. Dabei ist das Maß aller Dinge der Atem (Qi), mit dem wir, uns selbst beobachtend (geistige Aktivität), im Körper reisen wie ein Surfer auf einer Welle. Beachten wir das, werden Ausrichtung, Harmonie und Heilung möglich, denn das Qi der Meridiane wird frei und ungehindert fließen.

Anhand von Basis-Übungen aus dem Qigong und einzelnen Übungen aus dem Zyklus der 8 Brokate werden wir in diesem Sinne, dem Qi-Fluss in den Bewegungen nachspüren, und gewinnen einen vertiefenden Einblick in die Denk- und Funktionsweise der chinesischen Medizin, der so direkt und unmittelbar ist, dass wir genau das, meist aus diesem Grunde am wenigsten erfassen.


The slow and flowing movements in Qigong makes it possible, to put the exercises immediately into practice, and the knowledge of the TCM-therapist allows it in sense of the meridians, to observe what we are doing. This is why experts of the TCM have an immediate access to the Qigong.
Therefore, the observation of the mind, and the guidance of the Qi by means of the mind, will be the focus of the morning and evening exercises this year. If we practice this way, the forces of the Hun (observing) and Po (feeling) will unite, and one fulfills already an essential demand of practice, which aims due to the alignment of the three treasures Jing, Qi and Shen, in relation to the work with the feet- and fingertips.

As in the acupuncture of the five elements, in the Qigong, the forces Hun and Po are for the balance of Wood and Metal. There is not only the circulation of Qi of the body in the small and large cycle, but also the balance between man and environment, which is described in the functioning of the Ancient Points, that begin at the extremities with Wood or Metal. Unlike the cycle of the five elements, the Qigong works with the underlying symmetric structure of the body, with the Earth in the middle.

Since the three Dantian with abdomen, chest and head manifest first in the human development, the balance of the three treasures, inhabited by the soul forces Shen, Yi and Zhi (four meridians of the 1st generation) always stand in the beginning of the practice. This refers to the small circuit, which runs between top and bottom, front and back. Here the Dai Mai is the first horizontal center spreading out as a right angle to the vertical of the Chong Mai, Ren Mai, Du Mai. In the great cycle however, and the world in which we live, all Yin- and Yang Meridians stand for the vertical alignment, balanced by the arms and legs.

Therefore, since we are beings with abdomen, chest and head, two arms and legs, the basic requirement in the Qigong always is the grounding. It takes place exclusively via the lower Dantian (stomach) and the feet (four meridians of the 2nd generation). Because of the given prenatal qualities, we can perceive all this precisely inside ourselves. Yet the prenatal qualities do not only concern human beings, but any phenomenon in the universe, in which everything is subject to gravitation. This is the reason, why we use in each exercise, regardless of the Tradition, at first the belly, legs and feet, to connect us with the earth.

Like everything in the world of things, also in man the middle happens twice. In man, if we see him in his unity, it is the vertical center between bottom and top, in relation to the horizontal middle between right and left. The visible sign therefore is the navel-knot. If we align ourselves in the exercise between the generating forces of heaven and earth (Prenatal Qi), and the shaping forces between left and right (Postnatal Qi), we will bring our body in accordance with the universal order. Than the measure of all things will become the breath (Qi), with which we travel inwardly, observing ourselves (mental activity) like a surfer riding on a wave.
Considering this, alignment, harmony and healing become possible, because the Qi of the meridians can flow freely and unimpeded.

Based on fundamental Qigong exercises and single exercises out of the cycle of the 8 Brocades, we will explore in this sense the Qi flow in the movements. We will gain deeper insight into the thinking and functioning of the Chinese Medicine, which is so direct and straight, that this usually is the last thing we may capture.

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